Wie überwindet man seinen inneren Schweinehund?

stärker werden. besser fühlen.
Jetzt kostenloses Online Training vereinbaren!

Der innere Schweinehund ist eines der populärsten Haustiere unserer Zeit! Er frisst Motivation und Entscheidungskraft.
Die meisten Besitzer eines Schweinehundes wären ihn eigentlich gern los, aber im Tierheim nehmen sie ihn nicht!

Was also tun, wenn man keine Motivation findet, um das zu tun, was man ja eigentlich tun möchte. Was tun, wenn der innere Schweinehund so laut bellt, dass er die Stimme der Vernunft übertönt?

Manchmal braucht es etwas mehr, um auf die Beine zu kommen…

 

Motivation ist Bullshit

Woran merkst du, dass dein innerer Schweinehund gerade voll in Fahrt ist? Genau: du kannst keine Motivation aufbringen, um dich für Dinge zu entscheiden, von denen du eigentlich weißt, dass sie richtig sind.

 

Ich sage: du brauchst die Motivation nicht.

Klar, Motivation ist nice to have. Klar, mit Motivation gehen viele Dinge leichter. Klar, mit Motivation macht vieles mehr Spaß. Aber du brauchst sie nicht.
Das ist wie mit Stützrädern am Fahrrad: es ist einfacher, mit ihnen zu fahren und gerade am Anfang können sie ganz hilfreich sein, aber du brauchst sie nicht. Du kannst das Fahrradfahren auch ohne Stützräder lernen. Und sobald du es mal kannst, wäre es fast ein bisschen peinlich, ständig von den Stützrädern abhängig zu sein, oder?

Du brauchst keine Motivation. Du brauchst eine Entscheidung.

 

Emotionen kommen und gehen. Entscheidungen bleiben.

Deine Entscheidungen sind nicht von deinen Emotionen abhängig. Du kannst jemanden sehr attraktiv finden, ohne ihm/ihr gleich ans Bein zu springen. Du kannst jemanden so richtig hassen, ohne ihn deswegen umzubringen. Genauso kannst du dich träge fühlen und trotzdem trainieren.

Entscheidungen bezüglich deiner Ziele triffst du am besten, wenn der innere Schweinehund gerade schläft und du durchblickst, was dir wirklich wichtig ist. Dann schreibst du sie auf einen Zettel, den du aufbewahrst, wo du ihn sicher wiederfinden kannst.

 

Sei spezifisch genug, um Ausreden auszuschließen.

Bei einem Satz wie „Ich trainiere drei Mal die Woche“ wärst du vielleicht versucht, das Training ständig aufzuschieben. Die richtige Entscheidung kann zum Beispiel sein: „Ich ziehe Montag, Mittwoch und Freitag Abend mein Training durch.“

Wenn es dann so weit ist und du eigentlich trainieren willst, kramst du den Zettel raus und handelst nach der Entscheidung. Aus Prinzip. Wenn du danach suchst, findest du immer Gründe, zu trainieren, mögen sie auch noch so banal sein. Und einen Grund hast du immer: es steht auf dem Zettel. Motivation, schönes Wetter und das TV-Programm sind kein Kriterium mehr. Deine getroffene Entscheidung ist das Kriterium.

Das ist wie beim Essen kaufen: gehst du ohne Einkaufsliste in den Laden, schwankst du bei jedem Lebensmittel aufs neue hin und her: „Will ich das wirklich? Brauche ich das? Ist es mir das wert?“
Wenn du aber vorher eine List schreibst, kannst du da rein gehen, das mitnehmen, was auf der Liste steht und wieder rausgehen. Mit der gesparten Energie und Zeit kannst du dann etwas anderes anfangen.

Screenshot_2016-08-06-08-11-24-01

 

Die Rolle der Gefühle

Handele nach deiner Entscheidung, nicht NACH deinem Gefühl, aber: MIT deinem Gefühl!

Es geht bei der Sache nicht darum, deine Emotionen zu ignorieren! Es geht darum, ihnen den angemessenen Raum zu geben, nicht mehr und nicht weniger.

Menschen sind wie Häuser. Es gibt viele Räume, manche werden täglich genutzt, manche sind fast unbenutzt oder gar unbekannt und manche sind fest verschlossen. Deine Emotionen sind nicht dein ganzes Haus – sie sind ein Raum darin. Die Tür zu diesem Raum darf ruhig weit offen stehen – aber es ist immer noch lediglich ein Raum von vielen. Erkunde den Raum mit allem Mut, aber erinnere dich daran, wo die Tür ist.

Wenn du das lernst, werden deine Emotionen Teil deines Trainings, sie verleihen ihm besondere Qualität und Energie.
Wenn ich richtig mies drauf bin, ist das ein Grund, um zu trainieren, damit ich den Kopf frei bekomme. Wenn ich richtig gut drauf bin, ist das ein Grund, um das Gefühl in Bewegung auszudrücken und richtig Gas zu geben.

Don’t feed the Schweinehund. Entscheide. Handle. Lebe. Jetzt.

Michael

Wenn du Schwierigkeiten hast, dich zu motivieren oder einfach schneller ans Ziel kommen möchtest – sprich mit mir! Gemeinsam stellen wir ein Programm zusammen, das genau deinen Anforderungen entspricht!